OSTEOPATHIE

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, also Körper, Seele und Geist umfassende Behandlungsform. Im Zentrum steht die Unterstützung der Selbstheilungskräfte. Diese werden wirksam, wenn ein freier Austausch aller Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Gehirnflüssigkeit, Gewebeflüssigkeit) stattfinden kann.

 

Osteopathen benützen ursprünglich den Knochen (Osteon) um Bewegungsblockaden (Pathos) im Körper aufzuspüren und zu lösen. Sie bedienen sich zur osteopathischen Diagnose und Therapie nur ihrer Hände und Sinnesorgane. Als Informationsergänzung dienen osteopathische Anamnese sowie schulmedizinische Befunde.

 

In der Osteopathie ist der Verlust des physiologischen Bewegungsmusters in einem Gewebe die ausschließliche Ursache für Störungen. In der Schulmedizin werden diese Störungen als Krankheitsbilder definiert.

 

Qualifizierte OsteopathInnen haben - entsprechend der EU-Richtlinien - eine Ausbildung von mindestens 1500 Stunden Unterricht absolviert. In Österreich dauert die Ausbildung 6 Jahre und wird vorwiegend von PhysiotherapeutInnen und ÄrztInnen besucht. Die Ausbildung wird mit einer klinischen Abschlussprüfung und einer schriftlichen Diplomarbeit abgeschlossen. Es wird der akademische Titel des MSC (Osteopathie) verliehen.

 

www.oego.at

www.wso.at